Freitag, 2. Oktober 2015

USA-Urlaub - Teil 3: New York

Am Sonntag gab es eine große latein-amerikanische Parade auf der 5th Avenue, deswegen waren viele Straßen in Manhattan abgeriegelt. Wir hatten ein vorbestelltes Ticket für das Rockefeller-Hochhaus und die Aussichtsplattform "Top of the Rock". Das war übrigens auch für mich eine Premiere, und was für eine. Bei strahlend blauem Himmel und klarer Sicht konnten wir New York bestauen, so weit das Auge reichte.


Rockefeller-Center







Blick Richtung Süden




Blick Richtung Norden und die grüne Lunge der Stadt: Central Park





Nachmittags sind wir an der 5th Avenue entlang zum Central Park gelaufen und haben dort mehrere kleine Pausen eingelegt.








Diese beiden Getränke kosteten uns übrigens 24 Dollar. Nicht übel, oder? 










Am späteren Nachmittag hatten wir genug vom Trubel in Manhattan und sind zurück nach Brooklyn gefahren und in unserer "Stammkneipe" Bar Tabac eingekehrt. Hier haben meistens etwas getrunken, bevor wir zum Abendessen gegangen sind.











USA-Urlaub - Teil 2: New York

Leider ist es mir zur Zeit nicht möglich, die Fotos vom Fotoapparat auf mein iPad zu verschieben, aber ich habe auch viele Bilder mit dem Handy gemacht und werde in den nächsten Tagen einige zeigen.

Los geht's vom Tag 1, als wir zu Fuß zu den Brooklyn Heights und zum Brooklyn Bridge Park gelaufen sind, von wo man einen wunderschönen Blick auf Manhattan hat. Zum Schluß sind wir noch auf der Brooklyn Bridge spazieren gegangen und haben den Tag in Brooklyn ausklingen lassen. 

Überhaupt war es eine gute Idee, in Brooklyn zu wohnen. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und sind jeden Abend in ein anderes Restaurant essen gegangen, haben schön draußen gesessen und das einfache Vorortleben genossen.
































Mittwoch, 30. September 2015

USA-Urlaub - Teil 1: Planung, New York

Mein Mann feierte im Juli diesen Jahres seinen 50. Geburtstag und ich hatte schon vor langer Zeit versprochen, dass ich ihm einen Aufenthalt in New York schenke. Im gleichen Zug haben wir über weitere Urlaubspläne gegrübelt und so lag es nahe, dass wir den Urlaub in den USA ausdehnen und eine kleine Reise an der Ostküste entlang dranhängen. 

Die Pläne wurden immer konkreter und abschließend statt folgender Zeitrahmen fest:

4 Tage New York,
mit dem Auto aus New York über Connecticut und Rhode Island Richtung Cape Cod (Massachusetts),
ca. 1 Woche auf Cape Cod,
2 Tage Boston.

Insgesamt hatten wir zweieinhalb Wochen eingeplant, inklusive An- und Abreise. Geplant habe ich alles selbst, einige Hotels habe ich ausgesucht und gebucht, einige andere und den Mietwagen haben wir über ein Reisebüro organisiert. Mit der Planung war ich mehrere Wochen beschäftigt, aber es hat mir viel Spaß gemacht und alles in allem wurde es eine wunderschöne Reise, an die wir viele schöne Erinnerungen haben.

Los ging es in Frankfurt und zwar mit einem Flug in der Business Klasse und zur großen Überraschung von DH in einem A380.







(In anderen Worten: er konnte sich gar nicht einkriegen.)


In New York angekommen, sind wir mit der U-Bahn nach Brooklyn gefahren, unser Hotel war das NU Hotel Brooklyn. Ich hatte vor länger Zeit hier darüber gelesen und auf diesem Wege bedanke ich mich herzlich für die schöne Berichterstattung und Empfehlung.





Unser Zimmer, für New Yorker Verhältnisse sehr geräumig!






Meistens sind ja Hotelflure ziemlich eintönig und gruselig, dieser Flur war sehr farbenfroh und die Zimmer schön ausgeschildert.












Über der Toilette im Badezimmer hing eine lange große Tafel und auf einer kleinen Ablage daneben lag Kreide. Also habe ich mich jeden Tag künstlerisch betätigt und jeden Morgen eine Botschaft hinterlassen, was wir an dem jeweiligen Tag geplant hatten.





1. Tag Ankunft und Brooklyn Bridge
2. Tag Top of the Rock, 5th Avenue und Central Park
3. Tag Fähre nach Staten Island, Downtown NYC
4. Tag World 1, 9/11 Memorial und High Line
5. Tag Mietwagen abholen und Abreise aus NYC

Fortsetzung folgt.

Montag, 28. September 2015

Der schöne Rombergpark im Herbst

In den letzten zwei Wochen ging es mir kreislaufmäßig ziemlich schlecht und es war überhaupt nicht daran zu denken, Sport zu machen.

Das Wochenende versprach schon deutliche Besserung und so liefen meine Freundin und ich heute endlich wieder durch den schönen und herbstlich gefärbten Rombergpark.









Sonntag, 27. September 2015

Kinder-Sonntag

Für heute hatten wir die Kinder und meine Mutter zum Essen eingeladen. Das bedeutete, dass ich schon früh am Morgen angefangen habe, Schnitzel zu panieren und den Kartoffelsalat vorzubereiten.



Zum Glück stand mein Mann etwas früher auf und half mir beim Kartoffelsalat.





Danach ging es direkt weiter mit dem Apfelkuchen. Ein Arbeitskollege hatte neulich einen sehr guten Apfelkuchen mitgebracht und das Rezept habe ich mir sofort geben lassen. 





Er ist zwar sehr butter-lastig, aber auch extrem lecker. Ich mag ja alles, was Streusel hat.





Nach dem Essen sind wir mit den Kinder auf den benachbarten Spielplatz gegangen.
















Der Kleine wird nächsten Freitag schon drei Jahre alt.


Samstag, 26. September 2015

Letzten Sonntag vor mehr als drei Monaten

Da bin ich wieder. Mit den Gedanken war ich nie weg, aber die Zeit rannte immer schneller davon. Wir hatten kurz nach meinem letzten Post Urlaub und unmittelbar danach ging es auf mal eben in die Heimatstadt auf eine Hochzeit, dann stand die nächste Dienstreise an und so weiter und so fort.

Gestrickt habe ich den ganzen Sommer fast gar nicht, bis ich vor zwei Wochen alle Nadeln und einiges an Wolle aufgeräumt und zwei Tücher / Schals angeschlagen habe.

Es wird eine wichtige Änderung in diesem Blog geben: ich werde meine Texte nicht mehr ins Englische übersetzen. Das ist mir zu zeitraubend (obwohl es nebenbei immer eine schöne Übung war) und es gibt doch mittlerweile für alles Übersetzungsprogramme. Die Übersetzungen sind manchmal gewöhnungsbedürftig und im besten Fall sehr komisch, aber sie geben immerhin eine Richtung vor.

Ich habe auch viel darüber nachgedacht, ob ich eine spezifische Blog-Richtung einschlagen und zum Beispiel nur noch über das Stricken oder Reisen bloggen möchte, aber nach längerer Überlegung steht fest, dass es bei meinem altbewährten Mix zwischen Alltag, Reisen, Hobby, Enkelkindern, Essen & Trinken, Kunst und Kultur usw. bleiben wird.

Worauf ihr euch in den nächsten Tagen freuen könnt:

1. Fotos aus dem Big Apple und dem anschließenden Urlaub in Connecticut, Rhode Island und Cape Cod (eine Reise anlässlich des 50. Geburtstages meines Mannes).

2. Fotos von einer Hochzeit in meiner Heimatstadt Šternberk.

3. Stricken.

4. Was sonst noch geschah.

Schon heute möchte ich erzählen, dass ich sehr viel Zeit mit meiner Mutter verbringe, denn sie wurde  im Juni völlig überraschend und schnell operiert und mir wurde schlagartig klar, wie wenig Zeit wir eventuell noch miteinander haben. Nächste Woche steht die nächste Operation an und danach sollte wieder etwas Ruhe einkehren (das sagen wir aber schon seit Monaten!). Die Wohnung meiner Eltern ist in der Zwischenzeit verkauft worden und meine Mutter lebt jetzt in Schwerte, wo wir auch arbeiten. Das macht es uns wesentlich einfacher, mal eben nach der Arbeit vorbeizufahren oder am Wochenende zusammen zum Markt zu gehen.

Das reicht erst einmal für heute und ich sage einfach bis bald.






Mittwoch, 10. Juni 2015

Letzten Sonntag / Last Sunday

... waren die Kinder und meine Mutter zu Besuch und wir verbrachten einen schönen Familiennachmittag. Abends bin ich einmal rund um den Hengsteysee gelaufen. 

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... the children and my mum were here and we spent a nice family afternoon. I walked around lake Hengstey in the evening. 































Sonntag, 7. Juni 2015

Der Aufkleber / The Sticker


Wenn man so viel reist und einige Male im Jahr am Kofferband des Flughafens steht, muss man seinen Koffer schon ziemlich eindeutig kenntlich machen (finde ich zumindestens). Blaue, schwarze oder silberne Rimowa Koffer gibt es unter Vielreisenden viele und den roten Senator Gepäckanhänger haben sie auch. 

Also habe ich auf der einen Seite einen Sticker unserer Firma (die sind insbesondere unter den Bergleuten in den USA sehr beliebt) und auf der anderen Seite einen silbernen BVB Aufkleber. 

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If you are a frequent traveller and wait for your suitcase at the belt of the airport a couple of times a year, I think you should mark your luggage rather clearly. There are many blue, black or silver coloured Rimowa suitcases amongst the frequent travellers and most of them have the red senator tag. 

That's why I have a company sticker on the one corner (they are extremely popular amongst the US miners) and a silver BVB sticker on the other. 







Als ich letzten Freitag von Frankfurt nach Dortmund allein in der ersten Klasse des Zuges saß (es ist Gesetz, dass spätestens in Essen der letzte Passagier das Abteil verlässt), kam der Schaffner und raunzte mich an, ob der schwarze Koffer mir gehörte (er ist blau). In Sekundenschnelle war mir klar, dass Leugnen zwecklos war und ich bejahte die Frage. 

Dann kam "der ist aber ganz schön abgewetzt, was?" Ich wusste sofort, dass er nur den Aufkleber meinen konnte und fiepste leise vor mich hin, dass der BVB ja schließlich auch so leiden musste. 

Was dann kam, verschlug mir erst die Sprache: Herr Schaffner öffnete seine Brieftasche, holte zwei BVB Aufkleber raus und SCHENKTE mir diese! Ich schluckte erst und bedankte mich anschließend mehr als einmal. So was Nettes ist mir schon lange nicht passiert. 

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Last week, as I sat all on my own in the first class on the train from Frankfurt to Dortmund (there seems to be a law that the last passenger leaves the train latest in Essen), the conductor came to me and grumbled whether the black suitcase was mine (it's blue). It was immediately clear that I could not possibly deny it and I answered yes. 

Then came "it's pretty scuffed, isn't it?" I knew instantly that he could only have meant the BVB sticker and whimpered a quiet remark about BVB having gone through a rough phase as well. 

What followed after that left me speechless at first: Mr. conductor opened his briefcase, took out two BVB stickers and gave them to me! I swallowed and thanked him more than once. Something so nice hasn't happened to me in a long time. 






Donnerstag, 4. Juni 2015

Der schöne Rombergpark / The Beautiful Rombergpark




Der Park ist so eine schöne und ruhige Insel in der Stadt. / The park is such a beautiful and calm island in the city. 

























Dieses Foto habe ich letzten Sonntag gemacht. / I took this photo last Sunday. 





Dienstag, 2. Juni 2015

Nur zum Stricken? / For Knitting Only?

Letztes Jahr im Oktober war ich geschäftlich in der Nähe von Abingdon, WV, USA und damit auch ganz nah am Wollgeschäft A Likely Yarn. Eigentlich blieb ja nicht viel Zeit und trotzdem erbarmte sich unser amerikanischer Repräsentant meiner und wartete ""max. 30 Minuten" (so mein Chef) draußen, während ich ein nettes Wiedersehensgespräch anfing und mir die Neuigkeiten vorführen ließ. 

Unter anderem die unten abgebildete Tasche, ein Traum in Rot oder in Blau. Was soll ich sagen, mein Herz schmolz, das Gehirn schrie unkontrolliert "kaufen kaufen kaufen", aber beim Anblick des Preises mischte sich der (blöde) Verstand ein und sagte kurz und bündig "Stop". 

Ihr kennt das ja, wenn man im Wollgeschäft nur max. 30 Min. Zeit hat, dann ist der Stresspegel eh sehr hoch. Also rannte ich kurze Zeit später mit ein paar wunderschönen Wollknäueln raus, die Stricktasche aber blieb. 

Seitdem habe ich sie natürlich nie mehr vergessen und immer wieder nach ihr im Netz gefahndet. Bis zu dem Tag, an dem A Likely Yarn bei Facebook einen rasanten Preisnachlass verkündete und u.a. DIE Tasche abbildete. 

Viele Mails und Versandumwege und Wochen später wartete sie in Price, UT, auf mich, als ich letzte Woche dort war. 

MEINE Tasche. Einen Tag vor meinem Geburtstag. 

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Last year in October I was on a business trip near Abingdon, WV, USA and hence very near to one of my favourite yarn shops A Likely Yarn. There wasn't much time but nevertheless our representative felt sorry for me and waited "max. 30 minutes" (dictated by my boss) in front of the yarn shop, while I happily chatted to the nice ladies and let them show me the latest wooly creations. 

Amongst others the below photographed bag, a dream in red alternatively in blue. What shall I say, my heart melted, my mind screamed "buy buy buy" but when I spotted the price my (stupid) brain interfered and simply said "stop". 

All of you will probably relate to the high stress level when you've got max. 30 minutes in a yarn shop. That resulted in my leaving the shop with some wonderful skeins of yarn but the bag was left behind. 

Of course I had never forgotten it since and kept searching the net for exactly this bag. Until the day A Likely Yarn announced a massive price drop on Facebook and showed a photo of THE bag amongst others. 

Many mails and shipping detours and weeks later it waited for me in Price, UT when I was there last week. 

MY bag. A day before my birthday. 




Queen of Bags