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Sonntag, 6. November 2016
Samstag, 5. November 2016
Im Zeichen der Warteschlangen
Am Montag war dann der Vatikan an der Reihe. Ohne mich. Als ich die Menschenmassen und die ellenlangen Schlangen sah, war für mich klare Sache, dass ich mich nicht stundenlang in der prallen Sonne anstellen kann. Unsere Freunde und mein Mann (der noch nie in Rom war), haben sich angestellt und ich bin in der Zwischenzeit am Tiber spazieren gegangen.
Es war voller als hier abgebildet.
Ich war schon einmal in Rom (vor mehr als 30 Jahren), daher hat mich dieser Fuß- und Radweg sehr überrascht. Mich würde interessieren, ob man am Tiber entlang durch die ganze Stadt laufen kann. Ich vermute es.
Als die anderen rauskamen, sind wir zur Piazza Popolo gelaufen und haben dort erst einmal ein kräftiges Mittagessen zu uns genommen. Anschließend gingen wir durch den nahe gelegenen Park der Villa Borghese spazieren, bis zu spanischen Treppe.
Herrlicher Ausblick aus dem Park.
Wir nähern uns der spanischen Treppe und ahnen Schlimmes. Richtig: hunderte von Menschen, Soldaten, Polizei.
Zum guten Schluss haben wir dann die obligatorische Münze in den Trevibrunnen geworfen. Nach minutenlanger Drängelei.
Donnerstag, 3. November 2016
Sonntag in Rom
Am Sonntag sind wir sehr früh aufgestanden, um rechtzeitig in's Kolosseum zu gelangen. Nun ja, diese Idee hatten andere Touristen auch. Insgesamt muss ich sagen, dass die Stadt wirklich extrem voll war, denn das lange Wochenende bot sich förmlich für solch eine Städtereise an. Hinzu kommt, dass es überall sehr strenge Einlasskontrollen mit Gepäckkontrollen gibt. Man muss alles durchleuchten lassen, darf keine Wasserflaschen mitnehmen und generell ist die Wachsamkeit sehr hoch. Zum großen Teil standen vor einigen Gebäuden auch Soldaten.
Mit einer Wartezeit von ca. 20 Minuten vor dem Einlass waren wir noch sehr gut bedient. Und ich kann nur eines sagen: es lohnt sich. Die Arena ist sehr imposant und das ausgeklügelte System zur Beförderung der Menschen und Tiere im Inneren ist fast unglaublich.
An dieser Stelle möchte ich auch noch erwähnen, dass wir an diesem Morgen im 5. Stock unseres Hauses das Erdbeben miterlebten. Dieses furchtbare Gefühl möchte ich nicht noch einmal im Leben haben. Die zwei heftigen Erdstöße waren furchteinflössend, alle Wände unseres Hauses wackelten vor unseren Augen, die Lampe über unserem Esstisch schaukelte hin und her. Wir wir kurze Zeit später erfuhren, war das Epizentrum nur ca. 165 km von uns entfernt und mit einer Stärke von ca. 6,1 auf der Richterskala auch nicht ganz unerheblich.
Zurück zum Kolosseum.
Nach dem Besuch des Kolosseums sind wir in Richtung der Piazza Argentina und Piazza Navona gelaufen und haben eine der vielen Katzenunterkunften Roms besucht. Für mich eine völlig neue Erfahrung. Hier werden frei streunende Katzen ärztlich betreut und an Paten oder zur Adoption vermittelt. Die Katzenunterkunft die wir besucht haben, ist am Torre Argentina:
Ein Bild mit Seltenheitswert, ich habe manchmal Angst vor Katzen.
Nach dem Besuch der Katzenunterkunft brauchten wir dringend Stärkung und haben in der Nähe der Piazza Navona etwas Passendes gefunden.
Den Abend haben wir in einem schönen Lokal bei uns in der Nähe ausklingen lassen.
Sonntag, 30. Oktober 2016
Die Große Mauer
Der Aufenthalt in China letzte Woche war zwar nur kurz, aber mit einem vollen und interessanten Programm, da wir einen Händler aus Qingdao zu Besuch hatten.
So kam es, dass ich genau 10 Jahre nach meiner allerersten Reise nach China und dem damaligen Besuch der Großen Mauer in Badaling wieder zur Großen Mauer kam, diesmal zum Besucherzentrum Mutianyu.
Es ist ca. 1,5 Stunden von Peking entfernt und angeblich nicht so überlaufen. Da es just an diesem Tag auch noch regnete, hielten sich die Besucherzahlen in Grenzen. Eine absolute Rarität in China.
Auf diese Weise sind uns die nachfolgenden wunderschönen Aufnahmen gelungen.
Wir mussten uns auch solche Überzüge aus Plastik kaufen, sonst wären wir völlig durchnässt gewesen.
Dienstag, 6. September 2016
Tag 2, Romy Schneider und Bad Reichenhall
Heute Nacht hat es zeitweise sehr heftig geregnet und ich befürchtete schon, dass wir den ganzen Tag mehr oder weniger in unserem Appartment würden verbringen müssen.
Zum Glück klarte es aber nach unserem Frühstück etwas auf und wir gingen zu Fuß zum Königssee, wo in dem Gebäude des ehemaligen Bahnhofs eine Romy Schneider Ausstellung gezeigt wird. Hier gerate ich ins Schwärmen, denn Romy Schneider war meiner Meinung nach nicht nur unglaublich hübsch und attraktiv, sondern auch eine wunderbare Charakterdarstellerin. Insbesondere in den vielen französischen Filmproduktionen.
Die Ausstellungsräume sind ziemlich klein, zeigen jedoch viele private und öffentliche Fotos, Filmplakate und Auszeichnungen Romy Schneiders. Erzählt wird die Geschichte ihrer Eltern, ihrer in Schönau und Umgebung verbrachten Kindheit und die Erfolge ihrer Filmkarriere. Das Ganze ist mit sehr viel Liebe dargestellt, hier war wirklich jemand am Werk, der Romy Schneider vom ganzen Herzen bewundert hat.
Fotos durfte man leider nicht machen, daher nur einige Aufnahmen von außen.
Heute Nachmittag waren wir in Bad Reichenhall, wo wir erst in einigen Outlets ein paar Kleinigkeiten eingekauft und uns dann die Stadt angesehen haben. Im Gasthof Bürgerbräu von Bad Reichenhall haben wir zu Abend gegessen und ich hatte das köstlichste Kürbisrisotto, was ich je gegessen habe.
Rathaus von Bad Reichenhall.
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