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Montag, 31. Oktober 2016

Essen in China


Das Essen in China ist für mich fast immer etwas Besonderes. Die vielfältigen Arten der Zubereitung, die schier endlose Auswahl und die Gewürze gehören zum Höhepunkt einer jeden meiner Reisen in dieses Land. 

Die nachfolgenden Bilder habe ich mit Sicherheit schon oft veröffentlicht, aber weil es so schön ist, hier nochmal. 

Der Hotpot, in unserem Sprachgebrauch das Fondue:





Eine Hälfte mit scharfer Brühe, die andere  mild. 













Fischbällchen, Gemüse und Pilze gehören dazu und wer vegetarisches Essen bevorzugt, wird sich über die Auswahl freuen. 






Anfang diesen Jahres hatte ich berichtet, dass unser bevorzugtes Essen und Grillen auf der Straße verboten wurde, zum Glück ist es wieder erlaubt. Es war zwar abends schon recht kühl, aber mit Jacken kein Problem. 





Zu jedem Grillgericht gibt es eine neue gusseiserne Platte obenauf. 











Montag, 3. Oktober 2016

Feiertag

Man könnte sich fast daran gewöhnen, an so ein verlängertes Wochenende. Gestern Abend waren wir mit Freunden essen und mussten nicht auf die Uhr schauen und schon gar nicht Wecker stellen. Eigentlich hatten wir vor, zum Gasometer nach Oberhausen zu fahren, aber das haben wir jetzt noch ein wenig geschoben.

Heute Nachmittag haben wir einen langen Spaziergang "rund um den Block" gemacht, mit einem kleinen Abstecher in den Schwerter Wald.





Am Lohbach ist es auch immer wieder schön.











Erstaunlicherweise war im Wald noch alles grün, von einigen kleineren Färbungen abgesehen. 




Diese Köstlichkeit habe ich heute Vormittag gebacken, ein Brot mit Buttermilch:




Das Rezept habe ich aus dem neuesten TM Heft (in welchem diesmal viele tolle Rezepte sind). Es hat eine richtig gute Kruste, die dadurch entsteht, dass man die Teigkugel vor dem Backen noch mit Wasser bestreicht und die ersten 15 Minuten bei 250 Grad backt. Danach soll die Temperatur auf nur noch 220 Grad runtergeschaltet und weitere 20 Minuten gebacken werden. Ich habe das Brot dann lieber abgedeckt, sonst wäre die Kruste wesentlich brauner geworden. Nach diesen knapp 40 Minuten war das Brot auch fertig. 

Das Abkühlen ging mir nicht schnell genug, ich musste die Kante lauwarm mit frischer Butter genießen.






Samstag, 1. Oktober 2016

Schmallenberg im Sauerland

Und wo sind die letzten zwei Wochen geblieben? Kaum sind wir aus dem Urlaub zurückgekommen, hatte uns der Alltag voll im Griff und es blieb kaum Zeit, Bilder zu sortieren oder in Erinnerungen zu schwelgen.

Letztes Wochenende war ich etwas außer Gefecht gesetzt, da wir am Freitag mit der Verkaufsabteilung unterwegs waren und es ziemlich spät / früh (morgens) wurde. Am Sonntag kam die Familie bei uns zum Essen zusammen und schon war das Wochenende auch wieder vorbei.

Für heute hatten wir uns eine Fahrt ins Sauerland vorgenommen, genauer gesagt zum Falke-Werksverkauf in Schmallenberg. Ich besitze für mehrere Sportarten besagte Socken und bin mehr als zufrieden mit ihnen.

Während der Fahrt habe ich kein einziges Foto gemacht, weil es noch etwas regnete und die Wolken ziemlich tief hingen.




Als wir ankamen, war es sehr voll aber gegen 13 Uhr war es dann schon etwas leerer.





Meine Ausbeute: Wintersocken, Ski-, Trekking- und Laufsocken, Strümpfe und zwei Paar Kindersocken. In der Abteilung Damenbekleidung hat mir diesmal überhaupt nichts gefallen, außer einem Cashmirpullover, den ich dann aber noch nicht einmal anprobiert habe.





So ein Sockenmuster ist absolut nach meinem Geschmack. Das sind warme Socken für die Winterschuhe.



Nach dem kurzen Einkaufstrip haben wir im Cafe Knusperhaus in Oberkirchen Halt gemacht und einen Kaffee und Kuchen genossen.









So langsam klarte es auf, draußen konnte man trotzdem nicht sitzen.










Links im Bild ist mein Schmand-Johannisbeerkuchen (ich bedaure, dass ich nicht noch einen bestellt habe), rechts ist ein Schokokuchen mit Eierlikör. DH wollte ihn wegen des Eierlikörs erst nicht nehmen, hat es dann aber nicht bereut.








Montag, 22. August 2016

Pizzabrot

Am Samstag waren wir zum Geburtstag eingeladen und hatten angeboten, etwas zum Essen mitzubringen.  

Das habe ich mir ausgesucht:




Da mir mit dem Thermomix jeder Teig gelingt und auch die Füllung eine Sache von wenigen Sekunden ist, habe ich mich an Samstag an die Arbeit gemacht. 






Das Ausstechen und Formen war sehr einfach und das kleine Blech füllte sich sehr schnell. 








Zum Schluss blieben mir noch vier kleine Stücke übrig, die ich auf einem extra Backblech mitgebacken habe. 

Fazit: nicht nur ein Hingucker, sondern auch sehr schmackhaft. 

Ich denke, dass man die Füllung nach Belieben variieren kann. Dieses Rezept schrieb vor: Zwiebeln und Knoblauch, Basilikum, gekochten Schinken, Tomatenmark und Gouda. 










Und das war mein Sonntag: 




Heute geht's für 10 Tage in die USA. Gelebt wird aus dem Koffer, wie so oft. 
 

Montag, 15. August 2016

Gourmedo - das gastronomische Großereignis in Dortmund

Eigentlich wollte ich diesen Post mit "vom Leben und anderen Hindernissen" betiteln. Zwischendurch kam auch der Gedanke, gar nicht mehr zu bloggen. Das kleine Tief erleide ich immer, wenn ich mehrere Tage / Wochen keine Zeit habe. Zufällig blättere ich dann die Fotos der vergangenen Tage durch und dann kommt die Blog-Lust doch wieder von allein.

Direkt nach meiner Rückkehr aus Australien war wie immer viel zu tun, im Büro und zu Hause. Bedingt durch eine private Baustelle war ich sehr angespannt (ich sage nur: Kinder). Insofern kam das Gourmedo Wochenende gerade zum richtigen Zeitpunkt, um mit ein paar Freunden auszugehen und auf andere Gedanken zu kommen.





Hier ist mein Lieblingsfreund in seinem aktuellen Lieblings-T-Shirt.






Angefangen habe ich mit diesem schönen Salat mit gratiniertem Ziegenkäse an Rote-Beete-Jus.





Danach holte ich mir diesen Sushiteller. Allerdings war das vom Geschmack her etwas fad und "trocken", ich weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll.


Danach hatte ich nicht mehr viel Hunger, vielmehr Appetit. Uns so kam diese Köstlichkeit zum Schluß:



Eis mit Blaubeeren und weißen Schokoladenraspeln. Eine wunderbare Mischung, ich liebe nämlich Blaubeeren und habe diesen Sommer eine richtige Blaubeerensucht entwickelt.


Der Abend war sehr kurzweilig und unterhaltsam, später haben wir uns noch mit anderen Freunden zusammengetan und sind ein paar Straßen weiter in eine Bar mit Livemusik gegangen. Allerdings wußten wir, dass am nächsten Morgen eines der Enkelkinder zu beaufsichten sei und so sind wir kurz nach Mitternacht nach Hause gefahren.

Was wir da noch nicht wußten, dass wir keine 48 Stunden später von einem fürchterlichen Magen-Darm-Virus befallen werden würden. Mein Mann so schlimm, dass er zwei Tage zu Hause bleiben mußte. (Ich schließe das Gourmedo als Verursacher aus, denn wir haben sehr unterschiedliche Sachen gegessen und keiner von unseren Freunden wurde krank.)


Wenn wir übrigens schon beim Essen sind, hier mein Lieblingssalat des Sommers: Nudeln mit getrockneten Tomaten, Oliven und Rauke, zusammen mit einem Öl-Knoblauch-Honig-Senf-Dressing.








Freitag, 29. April 2016

Spargel in allen Variationen



Meine Lieblingssaison ist wieder da: es gibt Spargel. Passt, denn der Mai ist mein erklärter Lieblingsmonat. - Über das Wetter lege ich an dieser Stelle den Mantel des Schweigens, es lohnt einfach nicht.

In den letzten Jahren gab es bei uns immer häufiger auch grünen Spargel, der schmeckt einfach nur fantastisch. Oft gibt es natürlich auch den Klassiker: weißen Spargel mit Kartoffeln, Butter, Salz und rohem Schinken. Mein Mann mag lieber Sauce Hollandaise, das macht er sich dann immer extra auf seinen Teller.


Eines meiner Lieblingsgerichte, die Spargelquiche:




Mürbeteig machen und vorbacken, darauf Spargelstücke  (grün und weiß) und geräucherte Lachsstreifen verteilen, mit einer Mischung aus Schmand und Eiern übergießen, mit Käse bestreuen und backen. Reicht bei uns in der Regel für zwei Tage, weil es sehr sättigend ist. (Rezepte hierfür gibt es in Hülle und Fülle im Netz, beim Chefkoch.)


Gestern habe ich Linguine mit grünem Spargel gekocht. Dazu werden Zwiebel und Spargelstücke in der Pfanne angebraten, hinzu kommt etwas Lachsfilet in Stücken, wenn man mag noch Garnelen dazu, Salz, Pfeffer, etwas Wasser, etwas Tomatenmark, und zum Schluß ein paar Eßlöffel Creme Fraiche oder Schmand. Himmlisch.



Sonntag, 24. April 2016

Bauma 2016 in München


Ich hatte glaube ich schon erwähnt, dass ich vorletzte Woche in München war, auf der Bauma. Das ist für unsere Firma eine der wichtigsten Messen in Deutschland und sie geht leider immer von Montag bis Sonntag. Erfahrungsgemäß sind die Wochenenden ziemlich übel. Es kommen zwar unglaublich viele Männer und Familien, sie gucken sich jedoch auf dem Freigelände die Kräne, Bagger usw. an. Ernsthaft interessierte Besucher gibt es am Wochenende wenige.

Diesmal war ich mal wieder dran, von Donnerstag bis Sonntag Standdienst zu haben. Am Donnerstag fand der Wechsel statt, wir kamen und die bisherige Standbesatzung konnte nach Hause fahren. 






Diese überdimensionalen Kettenglieder gehören zu unserem Stand.


Am Sonntag regnete es oft und viele Besucher strömten durch die Hallen. Nachmittags zum Teil schon angeheitert. Ganze Scharen von Sammlern und Jägern waren unterwegs: Kugelschreiber und Gummibärchen fanden reißenden Absatz.

Ich fand es schön, dass ich ein paar Tage mit drei Kollegen unterwegs war, mit denen ich normalerweise weniger zu tun habe. Wir haben schnell gute Arbeitsteilungen gefunden und einer der Herren ist ebenso wie ich leidenschaftlicher BVB-Fan. Beide Spiele, sowohl gegen Liverpool und gegen den HSV konnten wir in der Sportbar um die Ecke verfolgen (kein Wort zu Liverpool, sonst Ärger).



Am Freitag Abend lernte ich den Burgerladen "Hans im Glück" kennen, hiervon gibt es München gleich mehrere Filialen. Ich hatte einen ausgezeichneten Burger mit Gorgonzola und Süßkartoffel-Chips. 








In Dortmund gibt es auch ein solches Lokal, ein Besuch ist schon eingeplant.









Samstag, 23. April 2016

Kirschblütenfest



Es gibt in Schwerte eine kleine, unscheinbare Straße. Aber sobald der Frühling kommt, ist diese Straße in aller Munde, denn dort findet alljährlich das Kirschblütenfest statt. Zu unserer Schande müssen wir zugeben, dass wir noch nie dort waren (in der Straße schon, nur nicht zum Fest).

Den gestrigen Abend hatten wir jedoch fest eingeplant und haben mit unseren Freunden erst im frisch wieder eröffneten und renovierten Blumenhain gegessen. Das Essen war ausgezeichnet, Service und Preise stimmten auch. 

Zu späterer Stunde kamen wir in der besagten Straße an, wo bereits einige Musiker spielten aber noch wenig Treiben herrschte. 

Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Kirschbäume von unten angestrahlt und das sieht wirklich beeindruckend aus.






So sieht es noch unspektakulär aus.



Aber jetzt:
















Ein schöner Abend mit Freunden.






Dienstag, 12. April 2016

Hamburg, meine Perle

Für den vergangenen Samstag Abend hatten wir eine Einladung zu einer Geburtstagsparty in Hamburg. Der Termin ist uns schon letztes Jahr bekannt gegeben worden und wir haben es tatsächlich geschafft, alle unsere Reisen und andere Verpflichtungen drumherum zu "basteln".

Es hat also tatsächlich geklappt und wir sind Samstag vormittags in den Zug gestiegen. Dort erwartete uns schon Nightglow aus Köln. Nach anfänglichen Schwierigkeiten der Platzwahl saßen wir alle zusammen und hatten viel Spaß.

Übernachtet haben wir übrigens wieder im Ibis Budget in Altona, meines Erachtens das perfekte Hotel für eine Nacht oder zwei. Die Zimmer sind hell und sehr sauber. Zwar gibt es nur eine Duschkabine, die  einem nur wenige Zentimeter Bewegungsfreiheit schenkt, aber für eine Nacht geht das.

Für den Nachmittag war ein Besuch bei Mylys fest eingeplant, das schönste Wollgeschäft weit und breit, mit einem Café direkt nebenan. Ich hatte darüber schon einmal berichtet.

Aber zuerst gab es ein gutes libanesisches Essen in der Osterstraße:












Und Kirschblüten:



Dann der Besuch bei Mylys, mit anschließendem Kaffee:



Über meine Einkäufe werde ich gesondert berichten.



Anschließend blieb noch etwas Zeit für ein kühles Getränk in der Bullerei im Schanzenviertel:





Danach haben wir uns für die Party umgezogen und gestylt. Bis wir wieder im Hotel zurück waren, war es knapp 4 Uhr morgens, aber die Party werden wir so schnell nicht vergessen. Nochmal herzlichen Dank an die Gastgeberin und Geburtstagskind und an den Gatten, der für die Musik verantwortlich war. Es war fantastisch.


Sonntag, 10. April 2016

Sushi im Restaurant Kyoto, Dortmund






Sieht das nicht herrlich aus? Immer wenn JoRabbit zu Besuch ist, nutzen wir die Gunst der Stunde und gehen Sushi essen, denn unsere Männer mögen Sushi nicht so gerne. Wobei mich mein Mann neulich mit der Aussage überraschte, dass er gerne Japan besuchen würde. Oh, Überraschung. Unnötig zu erwähnen, dass ich ihm nahelegte, bis dahin öfter Sushi zu probieren.

Freitag, 11. März 2016

Noch etwas mehr aus China

Während einer Geschäftsreise nehmen wir natürlich sehr häufig an Geschäftsessen teil, manchmal in sehr edlen Restaurants, manchmal in etwas einfacheren. Fast immer sitzen wir in einem separaten Raum mit einem großen runden Tisch in der Mitte und der entsprechenden Anzahl an Sitzplätzen. Wer als chinesischer Gastgeber nicht das Gesicht vor seinen Gästen verlieren möchte, bucht einen solchen  Speiseraum im Voraus.




Hier ist ein Beispiel eines sehr edlen Restaurants. Das Foto habe ich vor 3 Jahren gemacht und hier wurde mächtig aufgefahren, weil auch die Ehefrau unseres Geschäftsführers dabei war (das Essen war in diesem Fall eher durschnittlich).





Wenn wir aber unter uns sind, gehen wir in der Regel ziemlich einfach essen, wobei das Essen besser schmeckt als in den vornehmen Restaurants.






Dies ist ein typisches chinesisches Lokal in einem Hutong von Peking, in einem der alten Viertel. Ich möchte behaupten, dass es momentan unser ausgesprochenes Lieblingslokal ist. Hier esse sogar ich Rinderzunge, sie ist in hauchfeine Scheiben geschnitten und extrem zart.






Letztes Jahr haben wir dieses Vergnügen noch draußen auf der Straße gehabt. Das wurde in der Zwischenzeit verboten.




Flasche Bier.




Auf der heißen gußeisernen Platte braten wir unser Fleisch und Gemüse selbst.






Eine kleine Prise Knoblauch darf nicht fehlen.


Das war es dann wieder einmal mit China. Vielleicht komme ich Ende des Jahres noch einmal hin, ansonsten sage ich auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr.