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Freitag, 22. Juli 2016

Im Flugzeug

Obwohl ich schon so oft geflogen bin, fasziniert mich der Blick aus dem Flugzeugfenster immer wieder auf's Neue. Die Wolken sehen ja auch jedes Mal anders aus und besonders schön ist es, wenn sich Löcher auftun und man auf eine wohl bekannte Landschaft blicken kann.




Eine stilvolle Begrüßung. Vor einer 24 Stunden langen Reise darf man das erwarten.



Gleich geht es los.




Während des Starts, der spannende Moment nach dem Abheben. Landungen mag ich dagegen gar nicht.





Ein Traum, oder?





Das ist Tschechien, genauer gesagt, die Seenplatte rund um Třeboň.





Am Anfang sah es so aus, als ob Brno auf meiner rechten Seite liegen würde, leider flogen wir dann aber weiter südlich daran vorbei. Auf einem Fernflug Richtung Asien habe ich nämlich auch schon mal die Stadt Olomouc gesehen, die nur 20 km von meiner Heimatstadt Šternberk liegt.




Sonntag, 3. Juli 2016

2. Foto: Mein Sommer






Mein Lieblingsobst im Sommer: Kirschen. Sie teilen sich den Platz 1 mit Wassermelonen, dicht gefolgt von Aprikosen. 

Das Foto ist übrigens nicht bearbeitet, der Effekt kommt von der weißen Schüssel. 

Meine Großeltern in Bohuňovice hatten drei große Kirschbäume neben ihrem Grundstück stehen. Ich habe die schönsten Erinnerungen an die Tage, an denen ein voller Eimer mit Kirschen neben mir stand und der Wettbewerb zum Kirschkernweitspucken ausgerufen wurde. Sweet memories.



Dienstag, 28. Juni 2016

Beruflicher Ausflug nach Budweis

Ein Kollege von mir wurde von einer Firma in Budweis zu einem Besuch eingeladen, um über weitere geschäftliche Möglichkeiten zu sprechen. Ich habe ihn (nicht nur sprachlich) begleitet und bei der Gelegenheit natürlich auch unsere Vertretung in Budweis besucht.

Nach einem langen Reise- und Arbeitstag waren wir gestern Abend zum Essen im Budweiser Zentrum eingeladen.

















Heute morgen sind wir nach dem Frühstück nach Prag zurückgefahren und hatten bis zu unserem Abflug noch ca. 2,5 Stunden Zeit für ein schnelles Mittagessen und einen kleinen Stadtrundgang. Mein Kollege war noch nie in Prag (und auch nicht in Tschechien) und war von Land und Leuten sehr angetan.






Aufgrund der heftigen Regenfälle und Überschwemmungen hatte die Moldau eine sehr bräunliche Farbe angenommen.














Es war schön, zweimal kurz hintereinander in der Heimat zu sein.






Montag, 20. Juni 2016

Šternberk

Meine Mutter und ich waren ein paar Tage in der Heimat, in Šternberk. Irgendwann Anfang Mai packte mich die Sehnsucht "nach Hause" und nach meinen zahlreichen Verwandten. Flüge nach Kattowice waren schnell gebucht, sogar relativ günstig und diesmal haben wir uns vom Flughafen abholen und wieder hinbringen lassen.

Es waren schöne und meistens sehr sonnige, warme Tage, im Gegensatz zu Dortmund. Nur heute, am Tag unserer Abreise, regnete es fast ununterbrochen. 

Diesmal haben wir uns die Zeit genommen und sind in das wunderschöne Olomouc gefahren, dort war ich bestimmt schon ein paar Jahre nicht mehr. Nach einem ausgedehnten Shoppingbummel sind wir Mittagessen gegangen und danach wieder nach Hause gefahren.

Ich fasse das schöne Wochenende mal in ein paar Bildern zusammen.

Olomouc:



















(Merkt man, dass ich mich nicht sattsehen kann? Es gibt natürlich noch Millionen von Kleinigkeiten, die man mal eben so fotografieren könnte.)



Das nachfolgende Blumenmeer habe ich in dieser Form noch nicht einmal in Frankreich erlebt, wo Mohnfelder fast schon normal sind. Weißer Mohn:












Ganz ehrlich? Ich hätte mich am liebsten reingelegt, in diese weiße Blumenpracht. Aber erstens bin ich schon unter Lebensgefahr auf die andere Seite der Straße gesprintet und zweitens kam ich mit meinen sommerlichen Sandalen nicht den kleinen Abhang bis zum Feld runter. Die Mohnfelder erstreckten sich auf einer Straßenseite mehrere hundert Meter, auf der anderen Seite war ein kleineres Feld.




Danys und meines Vaters Ruhestätte:









Zwischen diesen beiden Bäumen ist ein großer Teil ihrer Asche verstreut, der Rest liegt im Familiengrab.

Es ist so friedlich und schön auf einem Hügel oberhalb von Šternberk, ich genieße den Spaziergang durch den Wald und auf dieser Anhöhe sehr.






Am Grab waren wir natürlich auch. Irgendwann werde ich mir meine Kamera nehmen und einen ganzen Tag auf dem Friedhof verbringen.













Am Wegesrand:





Meine beiden Onkel:








Und das war heute Morgen auf dem Weg nach Polen. So ein bißchen fühle ich mich jetzt auch, ich nehme so ungern Abschied. 



























Sonntag, 29. November 2015

Prag - letzter Teil

Irgendwie wollte ich den letzten Teil von Prag schon letztes Wochenende einschieben, aber die ganze Woche war viel zu tun und überhaupt.

Unseren letzten Tag in Prag habe ich überwiegend alleine verbracht, weil meine Mutter sich mit einem Schulfreund meines Vaters verabredet hatte. Also habe ich die Chance genutzt, einen Teil von Prag zu besichtigen, wo ich noch nie war. Das Wetter war einfach nur herrlich: sehr sonnig und kühl.

Zum Spaß habe ich das Programm Runtastic mitlaufen lassen, weil ich einfach mal wissen wollte, wieviel Kilometer an so einem Besichtigungstag zusammenkommen. Unglaubliche 12,6 km!!!




Zuerst bin ich mit meiner Mutter durch die Stadt gewandert und dann ging es über diese Brücke zum sogenannten "Pendel":










Die Aussicht war einfach nur toll:













Unweit von diesem Aussichtspunkt das kleine Cafe Alchymista, in das ich zur Mittagszeit eingekehrt bin. Gehört habe ich davon in einer WDR-Sendung.




Da mir mittags eher nach etwas Deftigem war, habe ich mir die just fertig gewordene Linsensuppe bestellt. Sie war ausgezeichnet.





Abends hieß es dann Abschied nehmen vom nächtlichen Prag. Es war ein sehr schönes langes Wochenende.







Freitag, 20. November 2015

Prag - Fortsetzung

Am Freitag Morgen hatten wir wieder so schönes Wetter und so sind wir recht früh mit der U-Bahn hinauf zur Prager Burg gefahren und haben von dort die schöne Aussicht auf die ganze Stadt genossen. Wie oft habe ich dort schon gestanden, unzählige Fotos gemacht - es ist immer wieder schön.



























Von der Burg aus sind wir die Nerudova Straße bis zur Karlsbrücke runtergelaufen.























Abends sind wir in einem schönen Restaurant bei unserem Hotel um die Ecke essen gegangen und da es überall Gänsekeulen gab, haben wir uns hier eine schöne Gänsekeule bestellt. Sie war köstlich.





Samstag und Sonntag habe ich fast gar keine Fotos gemacht, da wir viel mit unseren Verwandten unterwegs waren. Am Sonntag hat es geregnet und deswegen sind wir alle gemeinsam in's Kino gegangen und haben uns den Film The Intern mit Robert de Niro angesehen.